Auflösung![]() |
Die Bildpunkte eines digitalen Bildes sind auf einem regelmässigen Raster angeordnet und definieren so für jeden Rasterpunkt, welcher Farbreiz dargestellt werden soll. Der Abstand zwischen den Rasterpunkten wird mit einer Längenangabe spezifiziert, welche als Rasterweite bezeichnet wird. Weitaus geläufiger als die Rasterweite ist jedoch die Angabe der Auflösung, welche als der Kehrwert der Rasterweite definiert ist: Auflösung = 1 / Rasterweite | ![]() |
| Die Auflösung spezifiziert die Anzahl Rasterpunkte pro Längeneinheit. Da auf jeden Rasterpunkt ein Bildpunkt zu liegen kommt, definiert die Auflösung somit die Anzahl Bildpunkte pro Längeneinheit.
Die Breite und Höhe eines digitalen Bildes wird üblicherweise in Pixel angegeben. Unter Berücksichtigung der Auflösung kann diese Angabe in ein beliebiges Längenmass umgerechnet werden. Umgekehrt kann ein gegebenes Längenmass mithilfe der Auflösung in eine Anzahl Pixel umgewandelt werden. Entsprechend der oben beschriebenen Umrechnung kann folgende Regel aufgestellt werden: Je höher die Auflösung, desto mehr Bildpunkte finden auf derselben Längeneinheit Platz. Dies bedeutet, dass bei einer hohen Auflösung potentiell mehr Details auf einer Längeneinheit abgebildet werden können als bei einer geringen Auflösung. | ![]() |
Um ein digitales Bild darzustellen, muss es auf einem geeigneten (digitalen) Medium wiedergegeben werden, beispielsweise auf einem Bildschirm oder einem Drucker. Jedes digitale Wiedergabemedium definiert eine gerätespezifische minimale Rasterweite, welche definiert, wie eng das Punktraster sein kann und dementsprechend, welche maximale Auflösung möglich ist. Je nach Anwendungsgebiet werden verschiedene Masseinheiten für die Auflösung verwendet. Bei Bildschirmen, Digitalkameras und Scanner wird normalerweise von 1 Inch = 25.4 mm |


